Öko-Tourismus
Tourismus bringt nicht nur positive Effekte mit sich, die Belastung des Luftverkehrs nimmt seinen grössten negativen Effekt ein. Die arktische Region ist besonders anfällig für solche negative Einwirkungen. An einem Tag können bis zu siebzig Schneemobile beobachtet werden, die Longyearbyen Richtung Wildnis verlassen. Diese ein- oder mehrtägige Ausflüge in die Wildnis per Schneemobil verursachen nicht nur Lärm und Gestank, sondern verschmutzen die Luft und die arktische Böden mit Öl und Benzin enorm. Zudem verstören und verdrängen sie Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum. Diese Art von Tourismus nimmt weiterhin zu, zudem wächst seine wirtschaftliche Schlagkraft. Es ist umso wichtiger aufzuzeigen, dass Öko-Tourismus eine wachstumsfähige und wirtschaftlich wie ökologisch sinnvolle Alternative darstellt. Dies macht es umso wichtiger, naturfreundliche touristische Produkte anzubieten, welche ihren Einfluss auf die Umwelt so klein wie möglich halten. Solche Alternativprodukte helfen, Gebiete für den motorisierten Verkehr zu schliessen, sodass ein sanfter Tourismus auch noch in späteren Generationen möglich ist.
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